selbstgemachte Knöpfe, schnell und preiswert
Material:
Alles was uns mustermäßig gefällt und was wir gerade daheim haben. z.B. uni oder gemusterten Fotokarton, Wellpappe, Kork, Geschenkpapiere, Moosgummi usw Loch-Stanzer oder Kreis-Schablonen, alternativ einen Fingerhut oder ähnliches, Filzer, Schere, Lochzange, Klebestift. Sogenannte Ringschablonen gibt es auch beim Juwelier oder in einigen Versand-Katalogen..(Weiter unten gibts Schablonen und Ausmaltipps)
Irgendwelche geeigneten Fotokartons oder Geschenkpapiere und ähnliches findet bestimmt jede von uns, wenn wir mit suchenden Augen umhergehen. Einige Proben von gemustertem seht ihr hier in der 1.Reihe. meist sind sie beidseitig verschieden bedruckt
Hier seht ihr was ich benutzt habe, um die Knöpfe zu machen:


Diese Papiere habe ich ebenfalls für die "Knöpfe" benutzt: gold-schwarzes Origami-Papier, Geschenkpapier und sehr flache Wellpappe aus einer Verpackung, und selbstklebende Korkfolie s.o.
Meine Plastikschablone, die Löcher sind hohl. Ist nicht billig, hält dafür lebenslang.
Zum Ausdrucken hat Euch Sonja Hampel diese Papier-Schablone erstellt, vielen Dank:-) Ihr könnt die Kreis-Umrisse auch mit Kohlepapier auf Euren Knopf-Karton durchmalen.

Greetjes Knöpfe. Ihr könnt sie ausdrucken und am PC noch farblich verändern.

Steffi hat PC-Knöpfe zum Ausdrucken erstellt, auch zum Runterladen

Beschreibung:
Wenn ihr Eure Papierwahl getroffen habt, geht es ans Ausschneiden oder Stanzen. Dünne Geschenkpapiere klebt ihr zuerst mit Klebestift auf Karteikarte, damit die Knöpfe eine gewisse Festigkeit haben. Bei Fotokarton, Kork, Velours usw ist das nicht nötig. Jetzt könnt ihr Eure Knöpfe ausstanzen. Habt ihr keine passenden Locher, dann zeichnet ihr Eure verschieden großen Kreise mit irgendeiner runden Schablone auf die Kartons und schneidet sie aus. Als Schablonen könnt ihr z.B. auch einen Fingerhut nehmen, wenn ihr keine fertigen Schablonen habt. Diese Kreise schneidet ihr mit einer Nagelschere aus. Wenn ihr wollt, zieht ihr nun noch einen Innenkreis mit einem Filzer, in den die kleinen Löcher mit der Lochzange oder einer dicken Stopfnadel gemacht werden sollen. Diese kleinen Innenlöcher (2 oder 4 Stück) markieren wir zuvor mit dunklem Filzer, indem wir ihn senkrecht aufsetzen. Nun lochen wir die Löcher. Evtl nochmal die Ränder nachmalen, dadurch wirken sie später plastischer. Die Mini-Knöpfe oben sind nur ausgeschnitten und die "Löcher" mittig mit Filzern aufgetupft.
Einfarbige Karton-Knöpfe, auch alle anderen, kann man zB noch mit Serviettenlack versiegeln oder mit Radiant Pearls oder wie auch immer verzieren.
MalTipps:
Den kleinen Kreis um diese Innenlöcher habe ich meist mit braunem oder dunkelgrauem Filzer gezeichnet. Ein paar kleine Pünktchen kann man innen dazusetzen, wenn die Mitte vertieft wirken soll. Was dunkel ist, hat eine Sogwirkung, wirkt "tief". Bei Faltenwurf an Kleidern oder Gardinen zB sind die "Talfalten" immer schattiert gemalt. Die Bergfalten, auf die Licht fällt, werden aufgehellt, und wirken deshalb näher und höher. So malt man auch Blütenkelche. Die Mitte, die vertieft ist, wird dunkel koloriert. Die höchsten Flächen sind die hellsten. Nachdem ich gelocht habe, habe ich die Ränder der Löcher mit dünnem, schwarzem Finelinernochmal nachgezogen, damit sie deutlich zu erkennen sind.
Wer keine Lochzange hat, kann auch "schummeln" Dazu den Filzstift senkrecht aufsetzen und den "Lochpunkt" auftupfen. Mit feinem Filzstift (wie beschrieben) den Rand markieren und die Mittemit weißem Gelstift ausmalen. Dann wirkt das Löchlein wie echt, siehe obersten Knopf rechts.

solche Knöpfe können wir überall anbringen. Weil sie flacher sind als echte Knöpfe, lassen sie sich auch problemlos auf Karten verschicken.
Die Zierknöpfe aus Strukturtapete beleben ein Karte auf einfache und preiswerte Art.