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Leinen-Optik
(faux linen)
positiv Ansicht
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Material:
normale Karteikarten reichen aus, Tintenkisssen wie zB. Distress, Brilliance, Vivid/Impress usw ein Stück Verbandsmull |
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Beschreibung:
Step 1: Das Mullstück wird mehrmals gefaltet, so dass der Daumen es halten, und der Zeigefinger damit über die Karte rutschen kann. Nun wird es in ein gut getränktes Stempelkissen gedrückt und von oben nach unten langsam mit gleichmässigem Druck über eine Karte gezogen. Man fängt bereits auf einem untergelegten Schmierpapier an und zieht von dort über die Karte, damit keine zu groben Ansätze entstehen. |
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Step
2:
Karte drehen und wieder von oben nach unten ziehen. Senkrechte Striche kann das Auge besser verfolgen als quer. |
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Die Rändern
kann ich nochmal extra längs ziehen, wenn sie zu schwach sind.
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Step 3:
Weitere Brauntöne zB. von Distress runden die Braunskala ab. Am unteren Rand erkennt man, wie durch hell-dunkel Kontraste künstlicher Faltenwurf entsteht. Dann wird bestempelt, antikes oder vintage passt sehr gut |
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Step 4:
Durch vorsichtiges Aufreiben von Pastellkreide mit einem Wattestäbchen kann man sehr zarte Motive, wie dieser Ignudo aus dem Fresko von Michelangelo, mehr betonen und plastisch hervorheben. |
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Ausgeschnittenene Stempelbuchstaben
kleben auf weissem Heftplasterstreifen, die Karte ist fertig.
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Leinen-Optik
(faux linen) negativ Ansicht
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Material :
Glossy Karten/Glanzkarton, feines Schleifpapier (TrockenSchleifpapier, Körnung zwischen 600-1000) Chalk-oder Pigmentkissen (Versacolor, Encore, Brilliance usw), Wattepad oder Schwamm zum Auftragen der Stempelfarbe, Heissluftfön. |
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Beschreibung
Version 1:
Ein handliches Stück vom Schleifpapier abschneiden ca 5-7 cm. Küchenkrepp oder ähnliches zusammenrollen zu einer genauso breiten Wurst, das Schleifpapier darum wickeln. Damit abwechselnd waagerecht und senkrecht über die Karte ziehen. (Man muss den Druck testen, es sollen ja nicht knietiefe Rillen gezogen werden, sondern ein Leinenmuster entstehen) Gegen Licht gehalten erkennt man, ob die Karte genügend "Schliff" bekommen hat. |
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Step 2:
Durch nochmaliges Schleifen und Farbe-Auftragen wird die Optik verstärkt |
Step 1:
Durch Aufreiben von Stempelfarbe wird das Leinenmuster sichtbar |
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Step 3:
Ist das Muster und die Farbe zufriedenstellend, kann ich mit Bestempeln beginnen |
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Die bestempelte Karte kann
ich nochmal schleifen. Die Stempelmotive bekommen dann ebenso eine Leinenoptik,
die zudem antik wirkt.(hab Brilliance Coffee Bean als Stempelkissen
genommen, Distress und Versafine trocknen nicht auf beschichteten Karten)
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Den Hintergrund hab ich
mit gelochten Kartonstreifen und den ausgestanzten Kreisen beklebt und
mit einem Motiv, das auf braunem Fotopapier klebt.
(Das Mittelmotiv ist auf normaler karteikarte gestempelt und deshalb mit Distressfarben getönt.) |
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ein schönes Beispiel
von Alexa Mohr, wo man die Schraffur deutlich sehen kann.
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Mit Brilliance Coffee Bean
gestempelt und nach dem Schleifen mit vivid braun und Poliboy nachgefärbt
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geschliffene Glossy Karte,
eingerieben mit Chalk ColorBox "Aquamarine" und "Azurite"
( Die Farben sind viel intensiver, aber der Scanner gibt sie leider nur verfälscht wieder) |
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Beschreibung
Version 2:
Glossy zuerst mit Pigmentkissen einreiben (DTP) Danach Muster in die feuchte Pigmentfarbe ziehen, am besten mit Wattestäbchen oder ähnlich saugenden Materialien. Man kann mit der Kratzseite eines Haushaltschwammes auch waagerechte und senkrechte Kratzer ziehen. Ist alles fertig trockenfönen und am besten über Nacht liegen lassen. Am nächsten Tag mit Haarspray fixieren, dann kommt der glossy Glanz wieder richtig hervor. |
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Hier sieht man deutlich
die gezogenen Linien und die Kratzmuster wie bei der Leinenoptik.
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Motiv ist auf Transparentpapier
gestempelt, rückseitig koloriert und ausgeschnitten aufgeklebt
mit Tesastick. Von der Mitte her blasenfrei aufreiben.
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